Abbruch

Falls bauseits noch nicht erfolgt, ermitteln wir vor Umbau / Sanierung / Abbruch eines Bauwerkes anhand seiner früheren Nutzung und durch Inaugenscheinnahme, ob mit einer Schadstoffbelastung zu rechnen ist. Vor dem eigentlichen Abbruch entfernen wir alle Stoffe, die nicht in den Bauschutt gehören.

 

Leistungen

  • geordneter Rückbau der Gebäudesubstanz
  • Abtrennung und Entsorgung schadstoffhaltiger Baustoffe
  • Klassifizierung des Bauschutts nach Einbauklassen

Vorbereitungen

Einsturzgefahr, zu wenig Platz, neue Projekte – all dies sind Gründe für den Abriss eines alten Gebäudes. Dabei gilt es eine Vielzahl von Regeln und Vorschriften zu beachten. Es müssen Sicherheitsabstände zu umliegenden Grundstücken und Bauwerken eingehalten werden, u.a. um benachbarte Bauwerke und Landschaften nicht zu beschädigen. Auch die Gesundheit der Menschen im Umfeld des morschen Gebäudes muss Berücksichtigung finden. Diese kann durch gesundheitsschädigende Stoffe, die sich in verschiedenen Bereichen des Bauwerks befinden können, gefährdet werden. Als Beispiel sei hier Asbest zu nennen, welches in alten Lüftungssystemen zum Einsatz kam.
Um also Verzögerungen während der Abrissarbeiten zu verhindern, sollte das Gebäude noch vor Beginn des Abbruchs gründlich auf Schadstoffe geprüft werden. Aber auch Dinge wie Genehmigungen und der Denkmalschutz müssen berücksichtigt werden.

Hat man nun all die Rahmenbedingungen einkalkuliert und abgeklärt, kann es an den eigentlichen Prozess gehen – den Abbruch.

 

Der Hauptteil

Meist wird mit dem nicht-konstruktiven Abbruch begonnen. Hierbei werden zunächst all die Teile entfernt, die als nicht tragend gelten, z.B. Einbauwände. Umgangssprachlich nennt man das Ganze auch Entkernung.

Im Anschluss daran kommt man zum konstruktiven Abbruch, was man sich heute gern mit großen Explosionen vorstellt. Sie finden allerdings nur in manchen Situationen statt und so ein Abbruch kann im Vergleich dazu schon fast ruhig ablaufen. Soweit möglich kann erstmal demontiert werden. Sollte der Platz einmal knapp werden, würde sich eine Sprengung nicht anbieten, also kann mit einem mechanischen Greifer abgegriffen werden. So kann platzsparend von oben nach unten vorangeschritten werden. Sollte der Raum allerdings nicht zu eng sein, kann auch weniger aufwändig eingerissen werden.

 

Aufräumarbeiten

Schließlich muss der Bauschutt noch entsorgt werden. Dies verlangt wie in jedem Bereich eine saubere „Mülltrennung“, nur in einer anderen Gewichtsklasse. Die Trennung von Bauschutt ist dabei etwas geradliniger angedacht. Es geht um recyclebar oder nicht recyclebar, druckfest oder nicht druckfest.