Grundbau

In Abhängigkeit von den Baugrundverhältnissen führen wir je nach Erfordernis diverse Arbeiten zur Baugrundverbesserung aus. Der Bodentausch, der Einsatz von Geotextilien und Bodenverfestigungsarbeiten gehören zu unseren Grundleistungen. Der Einsatz von Nachunternehmer zum Beispiel für Pfahlgründungen komplettieren unser Leistungsspektrum.

 

Leistungen

  • Flach-/Tiefgründung
  • Sicherung Geländesprünge (Baugrubenwände/Stützmauern)
  • Böschungen (Einschnitte/Dämme)
  • Deponien/Altlastensicherungen (Abdichtungen/Einkapselungen)

 


Gründungen und die Modernisierung der Deponie

Selbst ein statisch perfektes Bauwerk würde ohne einen stabilen und zuverlässigen Untergrund umstürzen. Gerade letzteres ist der natürliche Boden selten, daher muss auch der Grund vorbereitet werden, bevor jegliches Gebäude darauf errichtet werden kann. Jedoch auch nach Beschädigung dessen müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit Erosion oder Kontamination nicht um sich greifen und eventuell zur Gefahr werden.

Optimale Standfestigkeit ohne negative Auswirkungen auf das Bauwerk und seine Umgebung ist geboten, wenn man mit Flach- und Tiefgründungen arbeitet. Sie bilden den Übergang von Boden zu Gebäude und geben ihm halt im Grund, ähnlich den Wurzeln der Bäume. Gerade bei Bauten wie Hochhäusern, die großen Windstärken widerstehen müssen, kommen die Gründungen zum Tragen.

Bei Altdeponien entstehen noch heute zahlreiche Altlasten, die nach Räumung der Gelände intensiv saniert werden müssen, um Schäden so weit wie nur möglich zu begrenzen. Beim heutigen Neubau von Deponien kann man diesen Aufwand weiträumig umgehen. Es gelten neue Anforderungen an die Bauwerke und Techniken zur Bodenabdichtung wurden verfeinert. In mehreren unterschiedlichen Schichten wird der Boden so versiegelt, dass die kontaminierenden Schadstoffe nicht mehr in das Erdreich vordringen können. So können sie stattdessen bei Räumung der Deponien neutralisiert bzw. mitentsorgt werden.

 

Einsturzsicherung

Sollte eine Böschung zu steil geraten sein, ob durch eigene Hand oder auf natürlichem Wege, muss sie gesichert werden. Andernfalls droht Verschüttungsgefahr. Um diese zu vermeiden wurden einige Techniken entwickelt, die auch über die Jahre verfeinert wurden. Nun muss nur noch entschieden werden, welche genutzt wird. Auf der einen Seite gibt es die besonders stabilen Schwergewichtswände, die allerdings durch ein höheres Preisniveau gekennzeichnet sind. Als Alternative gelten Winkelstützwände, die mit weniger Materialaufwand konstruiert werden können. Damit sind sie zwar dünner, dennoch finden sie ihren Halt durch einen waagerechten Schenkel, der unter dem Sediment der Böschung eingeführt wird.