Landwirtschaftlicher Wasserbau

Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrungen im landwirtschaftlichen Wasserbau zur Verbesserung der Bodenbewirtschaftung. Wir gestalten Gewässer zum Erhalt oder Wiederherstellung ihrer ökologischen Funktion in der Kulturlandschaft.

 

Leistungen

  • Endwässerung landwirtschaftlicher Flächen
  • Gestaltung  von Fließ- und Stillgewässern im ländlichen Raum
  • Unterhaltung von Gewässern erster und zweiter Ordnung

Be- und Entwässerung

Wenn die Blumen im Garten zu wenig Wasser haben, greift man zur Gießkanne oder zum Wasserschlauch und schon blüht die Heimfauna wieder. Was aber tun, wenn es nicht mehr nur um ein paar Quadratmeter, sondern um Hektar geht?

Die häufigste Antwort auf diese Frage lautet: Gräben, genauer gesagt Wassergräben. Mit diesen kompakten Kanälen kann man das weiträumige Gelände nicht nur be-, sondern im Falle von Überschwemmungen auch entwässern. So lässt sich mit Wassergräben der Bodenwassergehalt eines landwirtschaftlich genutzten Feldes akkurat regulieren. Für eine angemessene und kontinuierliche Wirkungsweise dieser natürlichen Elementen bedarf es einiger Arbeit und Unterhaltung, damit die Natur sie sich nicht zurück holt. Würde man die fortwährende Pflege und Bearbeitung von Wassergräben vernachlässigen, würden sie in kurzer Zeit zuwachsen. Der Grund dafür ist die dichte Verwurzlung, die zu einer vermehrten Sedimentablagerung führt und so der Graben nach und nach auflandet.

 

Krautung

Eine Maßnahme zur Unterhaltung von Wassergräben ist beispielsweise die Krautung. Sie wird auch als Vorbeugungsmaßnahme gegen Überschwemmungen genutzt, da die Ableitung überschüssigen Wassers aus Regen- oder Schneefällen durch den Ausbau der Infrastruktur oder das veränderte Klima mittlerweile erschwert und nicht immer schadlos möglich ist. Meist werden für diese Projekte entsprechende, mit Mähkörben ausgestattete Bagger verwendet. Daher muss die Durchführung der Krautungsarbeiten mit den vorgesehenen Erntezeiten abgestimmt werden, um die unbehinderte Durchfahrt der benötigten Fahrzeuge zu gewährleisten. In seltenen Fällen, kann auch eine Handkrautunq durchgeführt werden. Dies verlangt aber einer vorherigen Abklärung der Kostenübernahme.

 

Räumung

Um der Auflandung der Gräben entgegen zu wirken, sollten regelmäßig im Herbst Räumungen vorgenommen werden. Hierbei gilt ein zeitlicher Minimalabstand von 5 Jahren. Dabei muss zudem darauf geachtet werden, dass schattenspendendes Gehölz stehen gelassen wird, da es den krautigen Bewuchs im Wassergraben mindert. So kann man eine erneute Räumung zeitlich nach hinten verschieben und das Ökosystem Graben schützen.